Von Klischees und kleineren Katastrophen.

Von Klischees und kleineren Katastrophen.

Wenn die Herausforderungen mehr und die Sitzmöglichkeiten geringer werden. Eine Texterin im Ausnahmezustand.

Vor ein paar Wochen konnte ich mich über die Veröffentlichung meines Gastbeitrages auf dem LETTERS Blog von Lilli Koiser freuen – und ich freue mich noch immer darüber. Waren diese Herausforderungen, denen ich mich dort gewidmet habe, tatsächliche Herausforderungen und wirkliche Aufgaben, denen ich mich als freiberufliche Texterin mit Nachwuchs im Anmarsch stellen musste, geht es hier eher um Rumjammerei, Klischees, die keine sind und um kleinere Katastrophen im Texter-Alltag. Also quasi zwischen Tastatur und Taubheitsgefühl & zwischen Projekten und Problemzonen.

Alles einmal ein wenig anders als sonst …

> Das Nachmittagsschläfchen muss sein, bevor weiter getextet werden kann. Und das Müsli am Morgen wird ganz in Ruhe gegessen und vielleicht noch mit einem kleinen Powernapping abgerundet. Was das heißt: ich muss meine Projektplanung meinen schwankenden Tatendrangphasen anpassen. Gewöhnungsbedürftig, aber machbar.

> Schwangerschaftsdemenz ist kein Mythos. Ja, die Aufmerksamkeit und das Erinnerungsvermögen leiden tatsächlich und manchmal beginne ich eine Sache und ……… nun muss ich doch mal kurz … P.S. Ich bin froh, dass ich gerade nicht beim täglichen Mitarbeiter-Meetup alle Projekte im Kopf und alle Bearbeitungsphasen auf dem Zettel haben muss. Mir genügt mein Freelancer-Arbeitsalltag-mit-leicht-eingeschränktem Handlungsvermögen komplett. Und ich liebe mein Homeoffice.

> Mit wenig Platz hatte ich bisher immer nur zu kämpfen, wenn die vorgegebene Zeichenanzahl mal wieder weit unter meinem gewünschten Zeichenpotenzial lag – doch neuerdings gibt es auch weniger Platz in meinen Schuhen, weniger Platz am Arbeitsplatz – und erstaunlich viel Platz zwischen Tastatur und Texterin. Fakt ist also: mit zunehmender Schreibtischarbeit steigt der Schwillfaktor. Beine und Füße müssen hochgelagert werden, was sich am Arbeitsplatz leider nicht immer ganz so gut macht, will man dabei auch noch an die Tasten reichen.

Und eh einer fragt: Ja – die neuen Birkenstocks mussten sein! (weil größer, glänzender und genial bei geschwollenen Füßen)

> Was haben wir noch. Ach ja. Nach längerer Tipparbeit stellt sich manchmal ein leichtes Taubheitsgefühl in den Händen ein. Mit ein paar kleinen Fingerübungen lässt sich das jedoch meist noch beheben und so lange ich mit den ebenfalls expandierten Fingern noch die richtigen Tasten treffe, möchte ich mich nicht beschweren.

Alles in allem bin ich also mal wieder glücklich darüber, dass ich gerade jetzt, immer und überhaupt da arbeiten kann, wo es mir gerade passt – und im Homeoffice passt es mir gerade ganz fabelhaft.

Allgemein Kolumne

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